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Graue Theorie, die Fahrrad-Restaurierung am Schreibtisch.

Datenstand ist 13.11.2011



Die Theorie komplett weglassen und gleich in die Werkstatt gehen, das ist auch gut.

Der freie Grundgedanke

Der unfreie Grundgedanke
Grundsätzlich ist es gut sich Sachen zu visualisieren.



Jetzt gehts zur Sache...
Selbst in Gedanken ist der rote Knopf gut verschiebbar!

Egal wie ich es auch nenne:
Ich nehme meine Hände und Hilfsmittel, ich verändere das Fahrrad.
Wer fahren möchte pumpt die Reifen auf, sonst geht das schlecht.
Kann man noch nicht von einer Instandsetzung reden.
Der nächste Schritt ist nicht weit.
Wer ein Fahrrad braucht hält es fit.
Wer es beim Defekt zum Mechaniker gibt, der braucht hier nicht weiterzulesen.
Ich bau oft schnell mal was um.
Obwohl ich es eigentlich nur reparieren wollte.
Da verschwimmen die Gebiete.
Wer sich für waschechte Restaurierungen interessiert geht einen langen Weg.
Ich kann wärmstens den Kontakt zu vielen Menschen empfehlen die sich damit beschäftigen.
Dann bildet sich eine eigene Handschrift aus der am Ende ein fahrbares Rad resultiert.
Theorie am Schreibtisch anlesen und gleich hier am Bildschirm weitermachen:
Beispielsweise beim "Verein für historische Fahrräder" mehr lesen.
Oder auch hier im Forum bei "altesrad.net" .
Ich wünsche Freude am Projekt!





Wie restauriere ich ein altes Fahrrad.



Lösungen , teilweise geächtet.


Lack zum betupfen von farblosen Stellen.
Ich bevorzuge Matt und tünche trocken die blanken, entrosteten Stellen.
Zinkstaubfarbe ist giftig, ist aber ein extrem beständiger Rostschutz auch bei Salzwasser.
Owatrol-Kriechöl ist eine Bleimennige und sehr giftig beim schleifen. Aber ein genialer Rostschutz, auch transparent erhaltbar.
Fluid Film ist ein Kriechöl mit Lanolin, "freundlich" und riecht gut.
Lösungsmittel zum säubern völlig übergemalter historischer Teile. Sehr schwere und stinkende Arbeit.
Rostlöser, löst festgegammelte Verbindungen, es ist nicht notwendig die obige Marke zu nehmen.
Es gibt noch X-Sachen mehr...
Auf den Rat von Leuten hören die sich viel damit beschäftigen.



Werkzeug

Das behandle ich unter Instandhaltung .



Vorher und Nachher, betrachtet an der Marke Vaterland.


Da mache ich noch was draus, schon wegen der wunderbaren Farbe.
Die Felgenbremse gehört da nicht hin, bremst ja den Lack weg!


Die verwertbaren Teile separiert.


Konservierung des Rahmens von innen.


Jedes Lager wurde geöffnet und überholt. (Siehe bei Instandhaltung )
Ein Brookssattel ist akzeptabel im Aussehen, inzwischen fahr ich Schwingesattel .
Die Freilaufnabe wich einer Sachs Dreigang Modell 515 und es wurden Edelstahlspeichen verbaut .

Fazit:
Als gute Ausgangsbasis dient ein Rahmen mit erhaltener Lackierung und Emblemen.
Er sollte von den Abmessungen passen.
Die Gabel ist ganz klar mal gewechselt worden, ist aber ein Teil Geschichte an diesem Rad.
Vorhandene Anbauteile wie Steuerkopfschild, Schutzblechfigur, Klingeldeckelemblem erleichtern eine Restaurierung.
Alle Einzelteile nach und nach zusammenzutragen bedarf einer großen Geduld und Recherche. Mehr hier .
Das obige Vaterland wurde modifiziert und das ist keine Restaurierung im strengen Sinne.
Ich überhole seit 30 Jahren Fahrräder und habe noch keine Restaurierung fabriziert.
Das ist an sich nichts schlimmes.
Im Gegenteil, es ist eine Herausforderung.
Mag sein ich schaffe das nie.

Mein Fahrbericht zum Vaterlandrad .