Eine Seite von www.scheunenfun.de
.
Dauerhafte Lackierung eines Fahrrades mit Pulverbeschichtung.
Datenstand ist 14.11.2011
Bemerkungen vorweg!
Im Vordergrund stellt sich die Frage: Warum den Fahrrad-Rahmen farblich verändern?
Die Historie verschwindet. Vorhandene Embleme, Linierungen etc. werden selbst als Replika anders sein.
Das kann sich jeder selber beantworten.
Gute Vorarbeit ist das A und O einer Pulverbeschichtung. Im Falle geweiteter Lagerschalen-Passungen
kann es von Vorteil sein sollte Farbe in den Rahmen dringen.
Ansonsten lieber verschließen und dabei improvisieren. Bein BSA- und Gabelgewinde unbedingt alte Konen ein- oder aufschrauben!
Das spart Nacharbeiten.
Bei einer kostspieligen Neulackierung empfiehlt sich den Rahmen zu Testzwecken vorher zu fahren.
Das spart Mehrkosten, falls verzogen.
Beispielabbildungen, so kann das hinterher aussehen.
Diese Lackierung ist machbar an allen denkbaren Bauteilen.
Die werden vor der Pulverbeschichtung gesandstrahlt.
Fazit:
Ich habe selten eine so beständige Beschichtung gesehen.
Die kann so dick werden, da ist nicht mal mehr die Rahmennummer zu sehen.
Kratzer lassen sich gut kaschieren und überpolieren.
Ich habe seit einiger Zeit öfters mit gerade frisch pulverbeschichteten Fahrrädern zu tun.
Andererseits habe ich noch kein Fahrrad gesehen das einem Nutzer sozusagen "unterm Hintern weggerostet" ist.
Es ist meines Erachtens eine rein ästhetische Angelegenheit...