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Eine kritische Betrachtung zum Thema unvollendete Fahrrad-Instandsetzung.
Datenstand ist 14.11.2011
Auffällig: Replik-Schutzbleche mit guter Optik (hier Schnee-Begrieselt).
Der erste Eindruck, das Teil ist auf Cruiser getrimmt. Der Rahmen ist schön frisch lackiert.
Das Steuerkopschild ist aufgeklebt. Die Wasserabziehbilder sind neu aufgebracht.
Original Kettenblatt, zum Rest der optischen Erscheinung zu abgeschubbert.
Thompson Vierkant-Tretlagerwelle in Kombination mit einer Glockenkurbel.
Zugunsten der Kompatibilität ist die Glocke von der Kurbel entfernt.
Sachs hat die gerillten Torpedo-Freilauf 1967 eingeführt.
Die sind nicht schlechter als die "Glatten".
Die Nabe ist gut 15 Jahre jünger als der Rahmen.
Fazit:
Alles ist mit Aufwand geschönt.
Und viele hundert Euro sind investiert worden.
Aber das Projekt ist nicht beendet und so fand das Rad den Weg in die Scheune.
Die Lösung des Tretlagers mit seiner Kombination Thompson Vierkantwelle und Glockenkurbeln ist garnicht schön.
Klarer Fall, ich mach da noch was daraus.
Was das weiß ich nicht.
Zu guter letzt immer Geld, das ist ja der Sinn der Fahrradscheune.
Aber ich tue mich seit Wochen schwer das einfach "nur" zu zerlegen und die Teile in das Lager zu sortieren.