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Instandsetzung eines 28" Adler-Damenfahrrad von 1949
Mit Betrachtungen zur Vorgehensweise
Datenstand ist 13.11.2011
Vorher
Eigentlich ist ja bei den Bildern kaum ein Unterschied zu sehen.
Das war auch beabsichtigt.
Tätigkeiten
Die Hinterradnabe ist gefettet und gesäubert worden. Bremst jetzt wieder!
Das seltene 21er Schraubritzel der Nabe wurde gegen ein neues Renak-Ritzel von 1960 ersetzt.
Die Stockbremse erhielt einen NSU-Bremsbelag.
Die Tretlagerhülse erhielt einen abgängigen Klappöler.
Die Kabel der Lichtanlage wurden entfernt. Der nicht originale Daimon-Dynamo hingegen blieb.
Fazit
Diese Rad hat den Namen Maxi und ist ein Gebrauchsrad.
Das macht es auf seine Art wertvoll, obwohl es so abgeschubbert ist.
Gerade das ist schön daran. Mit Öl abgewischt sieht es gut aus und kann ungetrübt genutzt werden.
Das ist kein komplett restauriertes, original hergerichtetes Adler 1949.
Meine Tätigkeiten waren für 40,00 Euro erschöpft.
Mit einem öligen Lappen putzen kann eigentlich jede/r.
Profis wachsen!
Der Plastiksattel wird noch gegen den Ledersattel ersetzt der 3 Meter neben dem Rad auf dem Dachboden lag.
Alles dran, weitestgehend original. Ich wünsche gute Fahrt und freue mich diesem historischen Gefährt auf
gebrauchsfähige Sprünge geholfen zu haben. Es läuft einmalig leicht.
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