Mit dem Bäcker-Fahrrad durch Deutschland und weiter nach Sardinien (1987).
Diese Tour führte eine Freundin und mich in 4 Monaten bis nach Cagliari.
Dieses Bäckerrad ist mein "Lebensrad", damals noch mit Torpedo 3gang, Modell 515.
Inzwischen nutze ich es fast täglich auf dem Land + versorge damit meine Schafe auf den entfernten Wiesen.
Nach der Tour erfolgte ein Umbau auf die legendäre Torpedo 2gang.
Eigentlich ist der Hund gelaufen. Bei schnellen Abfahrten + in dichtem Verkehr ging es so besser.
Deutschland zu durchradeln war und ist ein besonderes Erlebnis. Wie ein Vagabund zu bleiben wo es einem gefällt.
Je weiter die Zivilisation (Orte + Wege) entfernt ist desto ungefährlicher wird es. Lediglich die ungewohnten
Geräusche der Natur lassen einen die ersten Nächte nicht so recht los.
Am Morgen vor der Passfahrt (Schweiz), hier mit Radlerkollegen.
Mit einem 24er Ritzel an der Nabe geht es auch gut durch die Alpen.
Am Splügenpass.
Zitat von dem Mann der Mitte.
"Es ist erstaunlich wie weit wir mit so einfachen Rädern kommen."
Fazit
Auch ein für die Tour optimiertes Alltags- oder Klassisches Fahrrad kann das "Reiserad" sein.
Ein Fahrrad für viele 100 oder 1000 Euro mehr macht eine Reise eventuell einfacher.
Ob sie dadurch besser wird ist mal wieder eine Einstellungssache.