Original + Fälschung
Umbau eines Kettenschaltungsrades auf Pentasport H5120.

Datenstand ist 17:40 02.08.2009 + fertig...


Das "Original" linke Rad ist etwas älterer Bauart.
Das ist zu erkennen an den Mittelzugbremsen, typisch 80er Jahre.
Die "Fälschung" stammt aus den frühen 90ern.
Gereizt hat mich der Mixte-Rahmen da er aus Mannesmannrohr ist. So kam das Fragment auch zur Verwertung.
Der linke Rahmen hätte den Vorteil der fehlenden Canti-Sockel, mich stören die am rechten Rahmen aber nicht.
Und das Original ist absolut komplett + kommt einer anderen Verwertung zugute.




Die geriffelten Drehmoment-Begrenzungsschrauben lassen sich hier gut innen am Rahmen befestigen.
Die Achsenden bieten ausreichend Gewinde für eine korrekte Montage. Bremse + Getriebe, alles schön gekapselt.






Die Kettenlinie stimmt genau. Sehr schön gefällt mir die Möglickeit der Bautenzugführung.
Leider konnte ich den Hebel der hinteren Trommelbremse nicht zwischen den Streben befestigen.

Fazit:
Freunde der Kettenschaltung finden das sinnlos. Das soll hier aber nicht erörtert werden, ob das Sinn macht.
Hier ging es einzigst darum genau das zu tun, die Kettenschaltung zu entfernen + eine Nabe mit 5 Gängen zu montieren.

Der Umbau ging erstaunlich gut von der Hand, wenn ich denn mal Zeit gefunden habe mir dieses 3te Dorfrad zusammenzubauen.
Ich möchte das noch robuster + werde breitere Reifen aufziehen. Bei Nässe wird es nicht benutzt.
Der Kostenauwand hielt sich in Grenzen:
Das Rahmenfragment mit Kurbelsatz + Lenker gabs geschenkt.
Der Felgensatz kostete 65,00 Euro gebraucht, der Schalthebel kostete neu 16,00 Euro.
Die Reifen sind 10 Jahre alte Marathon-Decken, umsonst.
Das Bautenzugmaterial ist komplett neu + kostete ca. 15,00 Euro.
Der Sattel kostete gebraucht 5,00 Euro.
Ich lege Wert auf gute Ketten, neu 15,00 Euro.
Für um 115,00 Euro Komplettpreis eine "akzeptable Fälschung" mit wirklich guter Qualität.
Hiermit beende ich meine Penta-Rettung 2009.